Über Ekimeli

Ekimeli ist lingalesisch,  die Sprache die in der Demokratischen Republik Kongo hauptsächlich gesprochen wird, und bedeutet Zuflucht. Unsere NGO wurde 2013 von Brigitte Wickart und Laura Münger mit dem Ziel gegründet, die Bevölkerung von Kasangulu zu unterstützen. Kasangulu ist eine Stadt mit 28’000 Einwohnern 25 km von Kinshasa, der Hauptstadt der DRK, entfernt. In den letzten Jahren konnten wir unser erstes Projekt, den Bau eines Schulgebäudes für die Schüler von Kasangulu realisieren.

Wie ist Ekimeli entstanden?

« Während eines Besuches in meinem Heimatdorf bin ich einem Lehrer mit seinen Schülern begegnet. Trotz der benachteiligten Situation der Kinder und der fehlenden schulischen Infrastruktur sah ich den Wissenshunger in den Augen der Kinder. In diesem Moment habe ich entschieden, dass ich helfen und den Kinder von Kasangulu ermöglichen will, ihren Wissenshunger in geregelten Rahmenbedingungen zu stillen. » Brigitte Wickart, Präsidentin des NGO’s Ekimeli

Die Präsidentin Brigitte Wickart hat gemeinsam mit ihrem Ehemann ein grosses Stück Land geerbt und entschieden, darauf eine Schule zu erbauen, um den nicht privilegierten Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Schule Ekimeli ist nun seit 2015 in Betrieb und es werden aktuell über 300 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Wie kann sichergestellt werden, dass Ihr Geld auch ankommt?

Anders als bei vielen NGO Projekten verfügt Ekimeli über eine Kontrollperson vor Ort. Jean Wickart, der Ehemann von Brigitte Wickart überprüft die Schule regelmässig und stellt sicher, dass alle rechtlichen Auflagen erfüllt werden und die Gelder zweckgebunden investiert werden. Jährlich stellen wir ein Jahresbericht mit dem genauen Verwendungszweck den Spendenden zur Verfügung.

Wieso ist die Schule noch abhängig von Auslandgelder?

Aktuell bezahlen die privilegierten Kinder der Schule ein Schuldgeld, so dass diese eine Quersubventionierung für die nicht privilegierten Kinder ermöglichen und so die Löhne der Lehrpersonen sowie die Schulmaterialien decken.

Die Schule hat jedoch aktuell keine Budget für Reparaturen, Optimierung der sanitären Anlagen oder für eine saubere Wasseraufbereitung. Daher ist die Ekimeli Schule heute noch auf Auslandsgelder angewiesen. Das langfristige Ziel ist die Schule eigenständig, ohne Hilfe von aussen, in die Regelstrukturen zu übergeben.